Geschichtsstelen in Neu-Ulm mutwillig beschädigt und zerstört

Die Stadt Neu-Ulm stellt in letzter Zeit vermehrt fest, dass Geschichtsstelen im Stadtgebiet mutwillig beschädigt oder zerstört werden. Betroffen sind unter anderem die Stelen im Wiley zu „Wiley Süd“ und „Dr. Peter Biebl“.

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Geschichtsstelen in Neu-Ulm mutwillig beschädigt und zerstört
Foto: Stadt Neu-Ulm

Die Beschädigungen und notwendigen Reparaturen verursachen hohe Kosten. Eine neue Acrylglastafel kostet beispielswese rund 350 Euro. Muss eine komplette Stele ersetzt werden, fallen einschließlich des Austauschs rund 2.500 Euro an. Hinzu kommen Kosten für Reinigungsarbeiten und weitere Reparaturen.

Die Stadt Neu-Ulm duldet diese sinnlose Zerstörungswut nicht und bringt jeden Fall von Sachbeschädigung zur Anzeige. Um die Vorfälle aufklären zu können, bittet die Stadt die Bevölkerung um Mithilfe: Wer eine Sachbeschädigung beobachtet hat oder Hinweise zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich über das Bürgerportal der Stadt NeuUlm zu melden: www.neu-ulm.de/buergerportal

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Mehr als 100 Geschichtsstelen informieren in Neu-Ulm und seinen Stadtteilen über historische Orte, Gebäude, Persönlichkeiten und Ereignisse. Die Geschichtsstelen gehören seit mehr als 15 Jahren zum Stadtbild und wurden von der ehemaligen Archivleiterin Janet Loos initiiert. Neben historischen Fakten finden sich auf den Stelen auch besondere Ereignisse und Anekdoten zur Stadtgeschichte.